der ganz normale Wahnsinn, 01.01.20

Eigentlich ist das ganz und gar nicht die Art von Bild, die ich auf meiner Homepage einstelle, aber heute möchte ich das mal ausnahmsweise ändern. Der Jahreswechsel ist für viele Menschen etwas Besonderes und es liegt nun mal in der Sache der Natur, das wir unterschiedlich sind. Die einen fühlen sich in der Masse von Menschen wohl, wollen mitten im Geschehen sein & Party feiern. Andere wiederum suchen gezielt die Ruhe, manchmal auch etwas Abgeschiedenheit und wollen den Jahreswechsel schlicht und einfach mit lieben Menschen abseits vom Rummel verbringen. Ein Naturpark, mit Sicht auf die Stadt scheint hier eigentlich sehr geeignet, zumal seitens der Verantwortlichen auch ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass Feuerwerkskörper und Party hier nicht angebracht sind, da wir uns diesen Lebensraum mit unzähligen Tieren teilen. Die Realität sieht jedoch leider völlig anders aus! Manche Parkplätze sind bereits lange vor Mitternacht bis auf den letzten Platz gefüllt. Aus den Autos dröhnt Partymusik und die Lichter leuchten im Takt dazu. Dem Geruch nach zu urteilen, dürfte es auch an Alkohol nicht gemangelt haben. Völlig hemmungslos stellt man sich dann direkt vor die Anderen und zündet einen Feuerwerkskörper nach dem anderen, was unter dem Einfluss des Alkohols offensichtlich nicht mehr ganz so einfach ist, denn mehrfach detonieren diese unmittelbar vor den Menschen ... es ist traurig, aber ebenso real: "manche lernen es eben nie"!

Alles gute im neuen Jahr, 29.12.19

Herbst in den Julischen Alpen, 14.09.19

Die kühlen Temperaturen morgens und abends kündigen den nahen Herbst an. Für mich die ideale Zeit, um wieder öfter in die Berge zu gehen. Die Nähe zu den Julischen Alpen und die Gewissheit, das es reichlich lohnenswerte Motive gibt, sind Motivation genug, um den schweren Fotorucksack den Berg hinauf zu tragen. Auch die Steinböcke stehen am Programm, jedoch rechne ich mir momentan, bei den vielen Wanderern, keine allzu großen Chancen aus. Es ist faszinierend, wie schnell das Wetter in den Bergen umschlagen kann. Losgegangen bin ich bei strahlendem Sonnenschein und nur wenige, harmlose Wolken zierten den blauen Himmel. Oben angekommen stand ich im dichten Nebel, der eine Zeit lang sehr hartnäckig war. Doch wie so oft hat sich das Warten auch diesmal gelohnt! Zufrieden stehe ich dort oben und freue mich, das heute nicht nur die Waden brennen. Ein klein wenig erinnert mich die dramatische Szenerie an den Weg nach Mordor ...;  Eine Zeit lang genieße ich noch das Farbspektakel am Himmel, bevor es im Schein der Stirnlampe den langen Weg zurück hinuntergeht.